Ernst & Jung Holzwerkkollektiv

Wir sind als kollektiv organisiert!

Die Motivation, so weit zu gehen, eine eigene Firma zu gründen, war ein grundlegendes Nichteinverstandensein mit den Prinzipien, die unsere Arbeitswelt beherrschen. Es ist uns allen wichtig, dass wir Arbeit nicht als bloßes Mittel zum Zweck der Geldbeschaffung ansehen müssen, sondern darüber hinaus mit einem Gefühl der Selbstverwirklichung am Werk sein können.

Damit wir diesem Ideal näher kommen, experimentieren wir mit verschiedenen Formen der Firmenorganisation und sind der Meinung, dass es den Namen kollektiv verdient:

Unsere Firma gehört niemanden.

Alle Arbeitsmittel gehören der GbR, in deren Gesellschaftsvertrag festgeschrieben ist, dass bei Verlassen des Kollektivs keine Eigentumsansprüche geltend gemacht werden können. Lediglich ein „Neubeginner-Geld“ im Verhältnis zur eingebrachten Arbeit wollen wir Menschen, die uns verlassen mit auf den Weg geben. Wenn die Firma sich auflösen sollte, müssen alle Werte an ein kollektiv geführtes Projekt verschenkt werden.

Schuldenfreiheit als Leitlinie.

Alle Arbeitsmittel wurden in den letzten zwei Jahren mit Hilfe von Direktkrediten und Reinvestition erarbeitet. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht Freiheit von Schulden.

Es gibt keinen Chef - Basisdemokratische Entscheidungsprozesse als Grundlage.

Jeder Kollege hat ein Vetorecht bei allen Entscheidungen.

Gleichberechtigung der Entlohnung von Arbeit.

Ungeachtet der eingebrachten Erfahrung und der aufgewendeten Zeit erhält jeder für geleistete Arbeit den gleichen Lohn.

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